24. April 2017

Platz zehn für Max in Valkenswaard

Starts müssen besser werden

Vor den Toren der deutschniederländischen Grenze fand am vergangenen Wochenende der sechste Lauf der FIM Motocross Weltmeisterschaft statt. Für den Auftritt in Valkenswaard hatte sich der Deutsche Max Nagl aus dem Rockstar Energy Husqvarna Factory Racing Team große Ziele gesteckt. Am Ende kosteten jedoch durchwachsene Starts eine vordere Platzierung.

Von Italien aus ging es für die MXGP weiter zum Grand Prix von Europa in die Niederlande. Schauplatz war der Euro Circuit in Valkenswaard. Die 1.550 Meter lange Strecke präsentierte sich wieder in einem guten Zustand und versprach spannende Rennen. Nach einem durchwachsenden Saisonstart hatte sich der Deutsche Max Nagl große Ziele gesteckt. „Im vergangenen Jahr stand ich in Valkenswaard auf dem Podium, eine Wiederholung wäre wirklich schön“, kommentierte der 29-jährige seinen Start im Vorhinein.

Gewohnt zurückhaltend startete Max in das Qualifikationsrennen am Samstag. Als Elfter sah er den Zielstrich und blickte gespannt auf die Finals am Sonntag. Die Ränge rund um den Kurs in den Niederlanden waren prall gefüllt – 26.000 Zuschauer pilgerten an die Strecke und feuerten die Motocross-Stars an.

Bei teilweise Sonnenschein erwischte Max jedoch keinen perfekten Start in das erste Finale. „Aktuell verlaufen die Stars einfach nicht gut“, ergänzte der IceOne-Pilot. Im Verlauf der 30 Rennminuten und zwei Runden kämpfte sich der Schützling vor den Augen seines Teameigners Kimi Räikkönen wieder nach vorne und wurde im Windschatten des mehrmaligen Weltmeisters Tony Cairoli Neunter. Zu einer Wiederholung kam es leider im zweiten Durchgang. Wieder kostete der Start wichtigen Boden und Max sicherte sich am Ende einen zehnten Platz in der Gesamtwertung.

„In beiden Rennen hatte ich mit dem Start zu kämpfen. Der Speed war da, aber wenn du nicht vernünftig weg kommst, hat man es schwer wieder nach vorne zu fahren. Ich werde nun weiter hart arbeiten und lasse meinen Kopf nicht hängen. Als nächstes wartet das Rennen in Lettland, dort möchte ich um die Top-Drei kämpfen“, fasste der Oberbayer zusammen.