12. Juni 2017

Max Nagl übersteht Schlammschlacht in Russland

Unfall kostet Platz zwei im Quali-Race

Zum zehnten Durchgang der Motocross Weltmeisterschaft reiste der Deutsche Max Nagl nach Russland. Nach guten Bedingungen am Samstag, sorgte starker Regen während der sonntäglichen Finals für besondere Bedingungen. Letztlich beendet der Pilot des Rockstar Energy Husqvarna Factory Racing Team das Wochenende als Zehnter.

Bereits beim letzten Lauf der MXGP in Frankreich zeigte Max Nagl einen positiven Trend. Der Oberbayer verbesserte seine Starts und fand mit einem Laufsieg zurück in seinen Rhythmus. Darauf baute er nun auch beim zehnten Saisonrennen in Russland auf. Trotz schwierigen Witterungsbedingungen verfolgten fast 40.000 Fans die Motocross-Stars auf der 1.506 Meter langen Rennstrecke.

Am Samstag gelang dem 29-jährigen ein guter Start in das Qualifikationsrennen. Max etablierte sich als Zweiter und baute seine Position im Rennverlauf aus. Doch ein harter Crash stoppte das Rennen des Husky-Piloten. „Ich bin froh, dass mir am Ende nicht viel passiert ist. Ich hatte starke Schmerzen an meinem linken Hangelenk, der Start am Sonntag war aber nie in Gefahr“, erklärt Max im Nachhinein.

Die beiden Wertungsläufe am Sonntag wurden dann zu einer wahren Schlammschlacht. Starker Regen verwandelte die Strecke und sorgte für schwierige Bedingungen. Max überstand beide Rennen und beendete seinen Auftritt in Russland als Zehnter. „Im ersten Durchgang stand so viel Wasser auf der Strecke, da durfte man sich keinen Fehler erlauben und war zusätzlich dauerhaft damit beschäftigt die Brille sauber zu halten. Durch die äußeren Bedingungen war der Kurs dann im zweiten Lauf teilweise sehr stark zerstört und das Rennen vergleichbar mit einem extremen Enduro-Test. Abschließend bin ich zufrieden zwei Mal das Ziel gesehen zu haben“, fasste der Oberbayer de Geschehnisse zusammen.

Vom 24.-25 Juni geht es in der MXGP weiter. Dann gastieren die Fahrer beim Grand Prix of Lombardia im italienischen Ottobiano.