19. März 2018

Max Nagl sorgt bei Eiseskälte für Stimmung in Valkenswaard

Deutscher TM-Pilot zeigt starke Aufholjagd im ersten Rennen

Am vergangenen Wochenende meldete sich die FIM Motocross Weltmeisterschaft zurück auf europäischem Boden. Im niederländischen Valkenswaard duellierten die Piloten bei schwierigen Bedingungen um weitere WM-Punkte. Der einzige deutsche Pilot Max Nagl lieferte im ersten Rennen eine starke Vorstellung ab.

Das vor allem der Saisonauftakt für Max und das TM Factory Racing Team kein einfacher wird, war vor dem Auftakt allen klar. Trotzdem schaffte der Oberbayer bereits beim ersten Rennen in Argentinien eine kleine Überraschung und landete in den Top-Ten. Daran wollte er nun in Valkenswaard anknüpfen.

Doch die Bedingungen hätten schwieriger nicht sein können. Ein eisiger Wind verwandelte den 1.500 Meter langen Kurs in einen großen Kühlschrank. Die Motorcross-Fans bewiesen aber ihr Durchhaltevermögen. Über 22.000 feuerten die Motocross-Stars an den beiden Renntagen an und sahen dabei einen gut aufgelegten Max Nagl.

Nach vier Tagen Dauerregen hatte das Team des Veranstalters alle Hände voll zu tun eine gut präparierte Strecke zu errichten. Doch bereits am Samstag zeigte sich Max zufrieden mit den Bedingungen und erlebte nach Rang sieben im Qualifying, sowie einem zehnten Platz im Qualifikations-Rennen einen guten Start in das Wochenende. „Mit dem heutigen Ergebnis dürfen wir zufrieden sein. Ich habe nicht zu viel riskiert und bin gespannt auf morgen“, fasste Max am Abend zusammen.

Der Sonntag begann mit einem ereignisreichen ersten Rennen. Max stürzte während des Starts und nahm den Lauf als einer der letzten Fahrer auf. Doch schon früh attackierte er und holte einen Platz nach dem anderen auf. Unter dem Jubel der deutschen Fans erreichte er als starker Elfter das Ziel. „Wir müssen aktuell noch an der Performance beim Start arbeiten“, sagte Max im Anschluss. Auch im zweiten Rennen erwischte er keinen perfekten Auftakt, überstand aber diesmal die ersten Meter problemlos und etablierte sicher erneut in Reichweite der Top-Ten. Letztlich kostete ihn ein Sturz noch etwas an Boden und er wurde als 15. abgewinkt.

„Heute war ein zweigeteilter Tag. Abgesehen vom Start, war der erste Lauf richtig gut. Leider hat es dann im zweiten Rennen nicht ganz so funktioniert. Wir arbeiten von Rennen zu Rennen an dem Motorrad und möchten immer besser werden. Die Performance passt auf jeden Fall schon“, Max abschließend.

Weiter geht es für ihn bereits am kommenden Wochenende im Redsand MX Park in Spanien. Dort findet dann der dritte Lauf der Motocross Weltmeisterschaft statt.